Geburtszeitermittlung
Tierkreis-PsychogrammAktuellesBücherBestellungÜber uns Blog




Am 25.1.2006 erscheint im Magazin für Gesundheit und Bewusstsein „Lebens/t)räume“ folgendes Interview mit Katharina Lyncker zu ihrer Erarbeitung der Tierkreispsychologie:

Guten Tag, Frau Dr. Katharina Lyncker, wir freuen uns über das Zustandekommen unseres Gespräches, das Sie uns offensichtlich etwas sehr Interessantes für unsere Leserschaft anzubieten haben. Sie haben ein neues, astrologisches Deutungssystem erarbeitet, dem Sie eine verblüffende Trefferquote nachsagen. Was sollen wir uns da eigentlich drunter vorstellen? Was unterscheidet Sie von der herkömmlichen Horoskopdeutung?

Ich habe 1991 nach längerem Studium der klassischen Astrologie angefangen, selber zum Thema zu schreiben, weil mich die Klassik immer wieder frustriert hat in ihrer Uferlosigkeit, Vieldeutigkeit und interpretatorischen Unschärfe. Das führte zunächst dazu, dass ich die klassischen Struktureinheiten wie Planeten, Sternzeichen und Häuser präzisiert habe in ihren ursprünglichen Bedeutungen, nur entlastet von der Überfrachtung mit ausuferndem Ballast. Mit diesen entkernten Struktureinheiten kann man in wenigen Worten viel klarere Aussagen treffen als in der klassisch üblichen Interpretation. Bis hierher kann man meine Arbeit als Optimierung und Scharfeinstellung des gängigen Interpretationssystems bezeichnen.

Und was ist denn nun wirklich neu an Ihrem Deutungssystem?

Ich habe darüber hinaus die o. g. Struktureinheiten erweitert und die leeren Gradstände des Tierkreises thematisch etikettiert, um sie dann in die Horoskopdeutung einzubeziehen. Jeder Planet schultert damit mehrere, insgesamt fünf Aussagen, nämlich, wie traditionell üblich, seine eigene Symbolik im Tierkreiszeichen und Haus, darüber hinaus - das Novum - wird er charakterisiert durch die thematische Aussage des von ihm besetzten Gradstandes im Tierkreis, wobei auch gleich noch die gradgenau oppositionelle Thematik inhaltlich mit einbezogen wird.

Wie soll man sich diese thematischen Etikettierungen vorstellen, was sagen die aus und wie sind die zustande gekommen?

Es handelt sich um kurze verhaltens- psychologische und soziale Aussagen, kaum länger als 1-2 Zeilen, die das typische menschliche Sein im Alltag betreffen. Sie sind mir 1991 in rascher Reihenfolge eingefallen, so dass ich sie in genau zwei Nachmittagen zu Papier gebracht habe – 360 Stück an der Zahl. Ich schreibe oft sehr inspiriert, d. h. ich kann zuweilen gar nicht so schnell schreiben, wie die Ideen sich in meinem Kopf anstauen und zu Papier wollen. So war es mit den 360 Etikettierungen des Tierkreises, ich hatte nichts vorher geplant oder vorbereitet, sie waren auf einmal da in meinem Kopf und mussten nur noch schriftlich festgehalten werden.

Gibt es einen inhaltlichen Zusammenhang zwischen diesen 360 Aussagen? Ist eine innere Struktur erkennbar?

Ja, das ist es. Die 360 Gradstände des Tierkreises unterteilen sich ja bekanntlich in zwölf Einzelthematiken, also zwölf mal dreißig Gradstände, nämlich in die zwölf Sternzeichen, so auch bei mir. Jedes Sternzeichen hält ein bestimmtes Thema vor, innerhalb dessen sich der Mensch in diesem Tätigkeitsfeld zu bewähren hat. In der Jungfrau geht es beispielsweise um die Pflichterfüllung, und um dieses Thema bewegen sich die zugehörigen 30 thematischen Etikettierungen. Der innere Aufbau ist in allen Sternzeichen gleich, in den ersten zehn Graden wird der jugendlich begeisterungsfähige Umgang mit dem Thema dargestellt, dann kommt die Pubertät und das unerfahrene frühe Erwachsenenstadium, wo der Mensch gerne ausbricht aus den Fesseln seiner Verpflichtungen, was ihm jedoch nicht gut bekommt und scheitern lässt in seiner Verneinung. Diese Phase erstreckt sich etwa zwischen Grad zehn bis zwanzig. Dann aber beginnt die Phase der geläuterten Einsicht, der freiwilligen Rückkehr in die Verantwortung mit samt der daraus resultierenden inneren Beglückung der tieferen Reifung, oft als Gottesbegegnung erfahrbar.

Sie sagen, die Trefferquote sei ungewöhnlich hoch mit Ihrem System. Was heißt das konkret?

Jeder Mensch hat für ihn typische Lebensthematiken, die ihm immer wieder begegnen. Desgleichen hat jeder für ihn typische Verhaltens- und Erlebnisweisen. Vielleicht ein paar Beispiele von Sonnenständen prominenter Mitbürger, wobei es keine Rolle spielt, ob direkter oder oppositioneller Sonnenstand: Der verstorbene Papst Johannes Paul hat den direkten Sonnenstand „Ein Erwachsener muss tolerant werden“, wenn man sich an die dogmatischen Festlegungen des Verstorbenen erinnert, weiß man sofort, was gemeint ist. Oder Präsident Bush hat den oppositionellen Sonnenstand „Der Mensch sucht einen Ausweg“, man schaue sich zwei fehlplatzierte Kriege an, dann wird alles klar. Oder Altbundeskanzler Kohl hat den oppositionellen Sonnenstand „Der Mensch sucht Freiheit durch Überwindung von Begrenzungen“, sein Lebenswerk gipfelte in der Überwindung des Eisernen Vorhanges für sein geteiltes Land. Man muss natürlich die Biografie eines Menschen genau kennen, um die Übereinstimmung zwischen Erleben und Etikettierung orten zu können. Warum die Trefferquote so hoch ist, kann ich selbst nicht beantworten, ich kann es nur beobachten an vielen hunderten von Psychogrammen seit 1991.

Ihre Tierkreispsychologie ist zumindest strukturell verwandt mit den Sabischen Symbolen, was unterscheidet Sie von diesen?

Die Verwandtschaft beschränkt sich tatsächlich nur auf die Struktur. Die Sabischen Symbole sind ein nur lose zusammenhängendes Etikettierungssystem der 360 Tierkreisgrade, das keine befriedigende Chronologie oder innere Stringenz aufweist, man kann eine solche nur mühsam hineingucken, Dane Rudhyar versucht genau das in seinem Buch, ohne wirklich zu überzeugen. Darüber hinaus ist es nicht geeignet für die Horoskoparbeit, weil nur eine sehr geringe Trefferquote. Womit die beiden wichtigen Funktionalitäten nicht gegeben sind: es existiert weder eine zusammenhängende Botschaft im System noch eine nennenswerte Trefferquote in der Horoskopdeutung.

Wie gehen Sie mit Aspekten, Transiten, Progressionen, Tageshoroskopen usw. um?

Da ich der Überzeugung bin, dass es dem Menschen nicht ansteht, seine Zukunft sehen zu wollen, verzichte ich ganz auf diese von Ihnen genannten Dimensionen. Ich arbeite grundsätzlich nur mit dem Radixhoroskop.

Was glauben Sie, kann der Psychogrammeigner mit dem von Ihnen erstellten Psychogramm anfangen? Was bringt ihm das?

In meinem System geht es primär um Selbsterkenntnis, wie in der Klassik natürlich auch. Mein System allerdings ist präziser in seinen Formulierungen, bringt nicht nur Bestätigung, sondern auch kritische Aspekte eines Menschen ans Tageslicht, was durchaus therapeutischen Charakter hat, wenn man es dann an sich heran lässt. Damit ist es wie ein Katalysator für therapeutische Gespräche, die man mit sich selbst, oder lieber noch mit einem Außenstehenden führen sollte. Je ehrlicher man mit sich ist, desto wertvoller wird die Botschaft, welche das Psychogramm bereithält. Jeder hat Schwachstellen, niemand ist perfekt, das Psychogramm leuchtet so manches aus, was man selbst vielleicht eher verdrängt. Dabei ist es nie bösartig, nur authentisch in seiner Direktheit. Wenn man diese Authentizität dann zugelassen hat, so ist die Begegnung mit diesem System auch immer so etwas wie ein kleines, spirituelles Durchbruchserlebnis, nämlich zu erkennen, dass schon in der Geburtsminute jemand – eine höhere Instanz – genau gewusst hat, welches die typischen Lebensthematiken und charakteristischen Verhaltensweisen des späteren Erwachsenen sein werden. Dann leuchtet hinter dem System eine wissende, höhere Instanz hervor, die den Menschen sicher in ihrer Hand hält.

Eine letzte, etwas persönlichere Frage noch: Wie sind Sie als langjährige Hausärztin mit Kassenarztpraxis zur Astrologie gekommen? Das ist doch eine absolut ungewöhnliche Kombination?

Das ist eine gute Frage. Ich habe mal als junge Ärztin einen informativen Rundumschlag um die Esoterik gemacht, einfach, weil ich von vielen Patienten immer wieder darauf angesprochen worden bin, was denn davon zu halten wäre. So habe ich mich auch kritisch mit der Astrologie auseinandergesetzt, und bin aber eigentlich eher distanziert gegenüber diesem Thema geblieben. Als ich 36 war, brach plötzlich unerwartet eine persönliche Begegnung mit einer intellektuellen Instanz in mir selbst auf, die sich verbal artikulierte und kontinuierlichen Kontakt mit mir suchte. Sie erwies sich nach einiger Zeit als Quell sprudelnder Inspiration, die mich anregte, Bücher zu schreiben, u. a. ein astrologisches Lehrbuch, wo ich all das, was mir an der klassischen Astrologie nicht gefallen hatte, präzisierte und auf den Punkt brachte, gut verständlich zusammengefasst, den ganzen mir unnötig erscheinenden Ballast über Bord werfend, wie eingangs erwähnt. In diesem inspirativen Kontext entstanden auch die beschreibenden Etikettierungen der 360 Tierkreisgrade, die ich Ihnen eben vorgestellt habe. Die hausärztlich tätige Kassenärztin hat mir hauptberuflich weiter den Unterhalt gesichert, damit ich meiner freizeitlichen Schreibbeauftragung nachgehen konnte. Rückblickend würde ich sagen, dass ich mit meinen beiden Berufungen den Beweis angetreten bin, dass Medialität und Rationalität sich nicht grundsätzlich gegenseitig ausschließen, mir ist vielmehr die Synthese gelungen.

Wir danken Ihnen für dieses Gespräch.

Sie finden Näheres zum Tierkreispsychogramm einschließlich der Möglichkeit zur Bestellung eines solchen im Internet unter www.tierkreispsychogramm.de






Warning: include(../templates/sidebar.tpl): failed to open stream: No such file or directory in /srv/www/vhosts/tierkreispsychogramm.de/httpdocs/tierkreis-astrologie/aktuelles/20070125.php on line 106 Warning: include(): Failed opening '../templates/sidebar.tpl' for inclusion (include_path='/srv/www/vhosts/tierkreispsychogramm.de/include/pear/:/srv/www/vhosts/tierkreispsychogramm.de/include/smarty/:.:.:/usr/share/php5:/usr/share/php5/PEAR') in /srv/www/vhosts/tierkreispsychogramm.de/httpdocs/tierkreis-astrologie/aktuelles/20070125.php on line 106